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Anfang November 1956, während der ersten Flüchtlingswelle aus Ungarn, reiste Ata Kandó nach Österreich und fotografierte die Flüchtlinge auf dem Weg von der Grenze bis zu den Lagern mehrere Wochen lang. Die Aufnahmen, die in der Galerie UngArt – aus dem Bestand des Ungarischen Museums für Fotografie Kecskemét – gezeigt werden, sind künstlerisch hochwertige Werke und zugleich erschütternde Zeitdokumente.
Die 1913 in Budapest geborene Fotografin lebte in Paris und Amsterdam, wo sie für die größten Modefirmen arbeitete. Sie unterrichtete an der Amsterdamer Kunstakademie und hatte zahlreiche Ausstellungen in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, England, Deutschland, den USA und Ungarn. Viele Fotografien von ihr befinden sich in Privatsammlungen und Museen, so werden z.B. ihre Bilder von südamerikanischen Indianern im British Museum aufbewahrt. Derzeit lebt sie in Bergen (Niederlande).
Die Ausstellung ist bis 8. Dezember geöffnet.
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Hungarian House of Photography in Mai Manó House
H-1065 Budapest-Terézváros, Nagymezõ utca 20.
Telephone: 473-2666
Fax: 473-2662
E-mail: maimano@maimano.hu
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